Trainer Stefan Thiele:
"Die Moral hat gestimmt, auch wenn das Ergebnis das nicht hergibt"

Es ist ein typisch grauer Regentag in Berlin. Club Italia II ist zu Gast bei SV Empor Berlin III. Mit an der Seitenlinie von Club Italia der neue Co-Trainer Loren Reci.

Von Anfang an greift der Tabellenführer die Italiener an, die so gut es ging dagegen halten. Und so war es zu Beginn ein ansehnliches Spiel, bei dem Club Italia seine Chancen suchte. Doch man merkte den Gästen an, dass die Feinabstimmungen noch so richtig funktionierten. Trainer Stefan Thiele versuchte am Spielrand seine Mannschaft immer wieder zur Ordnung zurück zu bringen. Erfolglos. Schwere Stellungsfehler nutzt eine Mannschaft wie Empor eiskalt aus. So auch hier in der 10. Minute zum 1:0. Auch beim 2:0 in der 17. Minute gingen die Abwehrspieler der Italiener nur halbherzig an ihre Arbeit. Trainer Stefan Thiele war sichtlich bedient, da Club Italia auch weiterhin nicht zu ihrem Spiel fand. So fiel das 3:0 in der 32. Minute fast schon zwangsläufig. Mit diesem Ergebnis ging es auch zur Pause.

Trainer Stefan Thiele hat in seiner Halbzeit-Ansprache die Vermeidung von individuellen Fehlern angesprochen und auch mehr die Außen anzuspielen. Dazu wechselte er auch einige Spieler aus um die Mannschaft neu einzutakten.

Kurz nach dem Anpfiff pfeift der Schiedsrichter einen Elfmeter für die Italiener, den Kevin Günther souverän verwandelt. Doch das half nicht wirklich für ein Aufbäumen. Eine weitere halbherzige Abwehr von Club Italia bringt den alten Abstand wieder her, diesmal zum 4:1 in der 51. Minute. Es ist viel los auf dem Spielfeld und die Zuschauer sehen sehr viele Tore. So auch in der 61. Minute, als sich Agron Lutolli in der gegnerischen Hälfte sich durchsetzt mit einem Pass auf Dominik Senftleben und  der verwandelt zum 4:2. 4 Minuten später laufen die Mannen aus Spandau in einen Konter, zu wenig Bewegung zurück in die eigene Hälfte – Tor zum 5:2 in der 66. Minute. Mit einem Hattrick in der 72. Minute freut sich Peter Thiele von Empor zum 6:2.

Und weiter geht es in der 76. Minute: Serkan Ates erkämpft sich den Ball und spielt auf Agron Lutolli, der den Ball ins Tor pfeffert. Also über Tormangel können sich die Zuschauer nicht beklagen. Das letzte Tor sollte auch in der Nachspielzeit fallen, dass auch den Endstand markiert. Durch einen weiteren groben Abwehrfehler fällt in der 92. Minute das 7:3.

Trainer Stefan Thiele: „Empor hat auf seinem heimischen Boden sehr gut gespielt. Club Italia war in der ersten Halbzeit nicht wach genug auf dem Platz. In der zweiten Hälfte haben wir deutlich besser gespielt. Die Moral hat gestimmt, auch wenn das Ergebnis das nicht hergibt. Wir müssen weiter an uns arbeiten, dann klappt es auch wieder mit den positiven Ergebnissen. “