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November 2019

0:5 Sieg bei Kladow in Unterzahl

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CLUB – ITALIA brannte am Sonntag in Berlin ein Fußball-Feuerwerk ab und gewann 5:0.  SF Kladow II war als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war das Ergebnis keine allzu große Überraschung. Eine stärkere 2. HZ der Gastgeber konnte am Resultat jedoch nichts ändern.

Mit einem Power- Pressing nach dem Anpfiff konnten die Gäste den Ball sofort erobern und schon im daraus folgendem ersten Angriff mit sehenswerter Traum- Stafette durch Stürmer BRIAN FRANK erfolgreich zur frühen Führung verwandeln.

0:1

Nur 16 Minuten später, der nächste Einschlag, ein SASCHA KADOW Klassiker und das

2:0 war perfekt. Mit dem . .

3:0 von B. FRANK für CLUB – ITALIA war das Spiel eigentlich schon entschieden (28.).

Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Kladow’s Trainer Stefan Mertens, der noch im ersten Durchgang 2 frische Spieler brachte (28.). Mit dem . .

4:0

durch KADOW schien die Partie bereits in der 39. Minute mit CLUB ITALIA einen sicheren Sieger zu haben. Der dominante Vortrag des Gastes im ersten Spielabschnitt zeigte sich an der deutlichen Halbzeitführung. Obwohl die Gäste seit der 22. Minute wegen roter Karte durch die Nummer 23, K. GÜNTHER erneut in Unterzahl spielen mussten. Eine unnötige Karte für CLUB-ITALIA.

Bis dato belegte der Tabellenspitzenreiter CLUB ITALIA sogar den 2. Platz in der Fairness- Tabelle. Umso ärgerlich dann diese „rote Karte“, die gewiss kein guter Dienst am eigenem Team darstellte, zumal CLUB – ITALIA bereits sicher in Führung lag. Doch die ital. Gäste- Mannschaft reagierte vorbildlich uns spielte die Partie souverän und sauber runter.

Eigentlich war der SF Kladow II schon geschlagen, als in der 2. Halbzeit S.  GESCHWANDNER mit Kopfball nach perfekter ECKE, das Leder zum . .

0:5

über die Linie beförderte (70.). Am Ende fuhr CLUB – ITALIA wieder einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte der Tabellenprimus bereits in Hälfte Eins großes Leistungsvermögen, als man SF Kladow II in Grund und Boden spielte.

Der Defensivverbund von CLUB – ITALIA ist nur äußerst schwer zu knacken. Die erst neun kassierten Gegentore suchen in der Liga ihresgleichen. CLUB – ITALIA Berlin AdW setzt sich mit dem Dreier im oberen Tabellendrittel fest, setzt damit den furiosen Saisonstart fort und hat nun schon zwölf Siege auf dem Konto. Nächste Woche, am 24.Nov.19 spielt das Team von UMBERTO FABIANO gegen FCK Frohnau II.

Die AZZURRI von Don Luigi, Engel von Berlin

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ANTONIO GIULIANO

(freie Übersetzung aus dem Artikel der ital kath. Tageszeitschrift „AVVENIERE Milano“ vom 08.11.2019 )

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Den Auftakt zur unglaublichen Geschichte der „Tricolore“ und des ital. Fußballs im Herzen Berlins, sowie die Leinen dazu, gab ein furchtloser italienischer Priester: „Don Luigi Fraccari“.

Mit einer in Berlin im Jahre 1963 gegründeten, ersten ital. Fußball Mannschaft schrieb er das erste Kapitel der Fabel des späteren CLUB ITALIA Berlino, was seitdem, nicht nur für Sportler, sondern auch ganz allgemein zu einem Bezugspunkt für ausgewanderte Italiener in der deutschen Hauptstadt geworden ist.

Dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer spielt man in Berlin immer noch im Geiste und Namen vom veronesischen Priester (geb. 1909 – 2000), dem das Schicksal seiner Landsleute in Deutschland „im und nach“ dem 2. Weltkrieg sehr am Herzen lag.

In Anbetracht dessen, wurde der durch ihn in Berlin gegründete italienische Fußball heute, nach jahrzehntelangen sportlichen Wechselperioden von Glück und Erfolg, neu aufgestellt und wieder zurückgeführt zu dem Geist des Ursprunges.

Alles begann im Kriegsjahr 1943 nachdem Italien als ehemaliger Verbündeter des nationalsozial. Deutschlands am 8. September ’43 einen Waffenstillstand mit den Alliierten abschloss, woraufhin die deut. Wehrmacht hunderttausende italienische Soldaten entwaffnete und als „italienische Militärinternierte“ (IMI) zur Zwangsarbeit in deutsche Konzentrationslager deportierte.

Der 34-jährige Priester aus Verona, Don Luigi Fraccari, war davon so sehr betroffen, dass er in den Kriegswirren umgehend als Freiwilliger, (äußerst engagierter christl. Seelsorger, agiler Vermittler und Organisator), nach Deutschland ging. Er zögerte nicht, seine Heimat zu verlassen, um das Leid der italienischen Internierten, sowie das der Kranken, Waisen und Verletzten in der Fremde zu teilen.

Er hatte sofort mit einer beängstigenden Situation zu kämpfen: Zusätzlich zu den rund 120.000 Italienern, die bereits in Deutschland in Lager zur Zwangsarbeit interniert waren, fügten sie jetzt weitere über 600 Tausend (davon etwa 38 Tausend in Berlin) gefangene ital. Soldaten hinzu, die von der SS in Italien für die Gefangenschaft zusammengetrieben worden waren. Aber Don Luigi krempelte die Ärmel hoch und brachte Hilfe und Trost für die Internierten in den verschiedenen Konzentrationslagern.

In Berlin (nach Kriegsende) wurde er später dann auch Pfarrer aller Auswanderer und machte seine Stiftung, die „missione cattolica italiana“ zu einem Ort der Begegnung und Freundschaft. Nach dem Krieg hatte er auch die Intuition, ein Heim für Waisen und ältere Menschen ohne Familie und ohne Möglichkeit der Rückführung einzurichten.
So wurde 1949 die „Casa Pio XII“ mit geboren, (dank der von ihn erbetenen und erlangten Hilfe durch den Papst selbst), welche bis heute ein Aufnahmezentrum für benachteiligte Kinder ist.

Nicht einmal der Mauerbau hielt ihn auf. Don Luigi kam jeden Sonntag nach Ostberlin, um nicht den Kontakt zu den rund 800 Italienern zu verlieren, die nachdem sie Bürger der Ortes geheiratet hatten, dort mit ihren Familien lebten.

Und ja, in seinem Apostolat in Deutschland benutzte der „Engel der Deportierten“ auch den „Ball“:
Er nannte sich einen Unternehmer und ein Mann des Sportes, wie sein Freund „Andrea Fusaro“ (1933- 2017) mit dem er 1963 die historische erste italienische Fußballmannschaft „Gioventú Italiana“in Berlin gründete. Diejenige, die mit „Bel Italia“ verschmolzen später 1980 zu „CLUB ITALIA Berlino“ wurde, welche den Weg bis in die Kategorie des Profifußballs fand.

Ein italienischer Verein, der von 2016 bis 2019 den deutschen Fußball-Weltmeister (Italia ’90 WM) „Thomas (ICKE) Häßler“ als Cheftrainer engagierte. Häßler spielte mehrere Jahre in Italien in der ital. Serie A, bei Juventus und vor allem beim AS Rom.

In den letzten Jahren verlor der italienische Verein jedoch zunehmend den Kontakt zu seinen Wurzeln. Und so kam es im vergangenen Jahr zu einer Spaltung. Aus dem alten Club und der 1. Herren wurde „Berlin United“, die zweite Herren Mannschaft wurde zum neuen CLUB ITALIA Berlin. Eine Wiedergeburt dank der Leidenschaft von Mario Livolsi, 59-jähriger Unternehmer mit sizilianischem Ursprung: «“Der alte Verein – erklärt der neo-vulkanische Präsident – hatte die ursprüngliche Mission aus den Augen verloren. Dieser ital. Club wurde mit Sicherheit nicht gegründet, um Business oder Profisport um jeden Preis zu machen. Durch die alte Vereinspolitik war die Anwesenheit von Italienern marginal geworden. Über den Sport wollten wir stattdessen wieder ein Ausdruck der italienischen Gemeinschaft in Berlin sein, die heute aus rund 30 Tausend Menschen besteht und deutsch./ ital. Freundschaften pflegt“.

Zudem gibt es auch ein Versprechen zu ehren: «Mein Vater – führt Livolsi fort – kommt aus Favignana (Trapani), meine Mutter aus Berlin. Ich selbst bin aufgewachsen zwischen Sizilien/Italien und Deutschland. Andrea Fusaro Mitbegründer des Clubs, war der Taufpate meiner Schwester und für mich ein Familienmitglied, ein >Onkel<: ein toller Freund meines Vaters, die sich 1958 im Zug kennenlernten, der sie einmal zusammen nach Berlin brachte.
Vor zwei Jahren, kurz bevor er starb, bat er mich, CLUB – ITALIA am Leben zu erhalten. Dieser letzte Wusch bekam für mich dann natürlich eine große Bedeutung, u.a. aber auch weil Sport, bzw. Fußball ein wichtiges soziales Instrument sein kann, um das Abdriften von Jugendlichen zu verhindern». Also ein Engagement, das über den Sport hinausgeht. «Wir sind dabei eine Vereins- und Unternehmensstruktur aufzubauen, die Sport- und Kulturveranstaltungen organisiert, um interessierten Menschen auch ein wenig die italienische Kultur bekannt zu machen».

Gianni Capolei, 63, mitverantwortlich für das Marketing: „Damals, bei der Gründung des Clubs 1980 war ich der rechte Arm von Andrea Fusaro. Und als Jugendlicher habe ich die letzten Jahre von Don Luigi in Berlin miterlebt, wo er bis 1977 blieb: ein großartiger Mann, alle Italiener die ihn kannten weinen ihm bis heute nach.“
Ich erinnere mich an die ital. Weihnachtsfeiern im Konsulat, bei denen wir mit ihm die Unterstützung aller italienischen Restaurants mit eingebunden hatten, um bedürftigen Familien etwas zu geben.»

In der neuen Fußballsaison 2019/20 musste das ital. Fussballteam erneut in der Kreisliga C starten: «Eine Meisterschaft, die unserer ital. „Promozione Liga“ entspricht, erklärt der junge Trainer, Umberto Fabiano (27) aus Catania, der in diesen Sommer zu den „Azzurri” von CLUB ITALIA Berlin gerufen wurde – >>Im Team haben wir auch Deutsche, Türken und Polen usw., auch Italiener kommen wieder zurück und werden langsam immer mehr, obwohl viele, von ihnen in der Gastronomie arbeiten und deswegen Schwierigkeiten mit der Trainingsbeteiligung haben ».

Avantgardistische Strukturen und eine Bindung mit unserem Land (Italien), springen einem allein schon durch die blauen ITALIA -Trikotagen und dem erfolgreichen Logo sofort in die Augen: «Das individuelle Design der neuen Trikotagen wurden gleich als Erstes neu entworfen – enthüllt Livolsi -, der nebenbei auch Kunstmaler ist und bereits in jungen Jahren mit 15 Jahren mit Auftragsmalerei angefangen hatte, um sein erstes Geld zu verdienen.

CLUB – ITALIA Berlin, eine unendliche Geschichte!

 

Mittelbild :
CLUB ITALIA Berlin mit Präsident Mario Livolsi und Cheftrainer Umberto Fabiano (Sommer 2019)


Bild links: Historische Aufnahme (1963) der ersten ital. Squadra Azzura in Berlin gegründet von Don Luigi Fraccari (rechts) und Andrea Fusaro (links)

. . feucht fröhliche Regenschlacht!

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CLUB – ITALIA gewann auswärts in Hellersdorf im 11. Punktspiel zweistellig und deklassierte seinen Gegner den HFC schwarz/weiss deutlich.

Hoch motiviert kämpfte der unterlegene Gastgeber jedoch bis zum Abpfiff gegen ein klar stärkeres CLUB ITALIA Team, was daher sportliche Hochachtung verdient. Doch gegen CLUB ITALIA’s Offensivpower fand auch der HFC s/w keine Abwehrmittel.

Den Dosenöffner machte heute der offensive linke Mittelfeldspieler RICHARD STRIESE in der 13. Minute . . Ein echte Bombe, . . ein sehenswertes TOR . .

0:1 für CLUB ITALIA

Dann AURELIO HACK, heute nach langer Pause mit einem sensationellen Comeback. Lange tief abgetaucht wie ein Pottwal, was aber offensichtlich nur dem Kräfte sammeln zu einem furiosem „auftauchen“ zu dienen schien. Unglaubliche fünf fette Buden nagelte er heute dem Gegner in den Kasten . . Ein Treffer abgezockter wie der andere . . incl. einem klaren Elfmeter Strafstoß, den er sicher verwandelte.

Die Hintermannschaft, insbesondere das heute durch diverse Ausfälle neu aufgestellte Mittelfeldtrio, leistete hierbei grandiose Vorarbeit . . mit fantastischen Vorlagen.

Dem Schützenfest schloss sich dann auch CLUB ITALIA’s rechter Flügelstürmer BRIAN FRANK mit satten 4 Treffer an . . auch er verwandelte sicher einen 11 Meter Strafstoß für die Gäste.

Zu Beginn der ersten Halbzeit dann ein langer Ball aufs Gäste Tor und ein faires Kopfballduell . . Doch Schiedsrichter TOBIAS STROBACH, der durch seine sehr gute Partie aufviel, aber hier plötzlich ein Foul der Gäste sah und meinte nun den Gastgebern ebenfalls einen 11 Meter Strafstoß geben zu müssen, war aus Gäste Sicht in keiner Weise nachvollziehbar. Gegentreffer!

1:6

CLUB ITALIA davon sichtlich verdutzt und in den Folgeminuten äußerst unkonzentriert, als nur kurz darauf der zweite Ball von rechts, quer in den Gäste Strafraum gespielt wurde . . Ein Patzer in der Abwehr . .  und der Gastgeber konnte nach dem klaren 0:6 Rückstand überraschend zum zweiten Mal treffen. Nun stand es nur noch . .

2:6

CLUB – ITALIA davon wachgerüttelt kam wieder zu sich, drehte auf und zeigte in der Folge mit 4 weiteren phantastisch herausgespielten TOREN, wer heute die Punkte gern mit nach Hause nehmen möchte.

2:10 endete die Partie für CLUB – ITALIA Berlin AdW, das nun in 11 Spielen in Folge ungeschlagen ist. Mit sensationellen 70 TOREN und nur 9 Gegentreffer liefert das neue CLUB ITALIA den absoluten LIGA- Bestwert der Saison. Wir dürfen gespannt sein, wie lange diese erfolgreiche Mannschaft zusammen steht und seine neue Favoritenrolle meistert.

CLUB ITALIA auf bestem Weg zum Sommermärchen 2020. . . wir freuen uns auf die nächsten Spiele.

(TITELBILD; AURELIO u. BRIAN mit 9 von 10 Treffer des Tages. Ja, das verbindet)

CLUB – ITALIA im Interview bei SKY Sport Italia

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Im Rahmen des ersten HAUPTSTADT – DERBYS der 1. Bundesliga zwischen Hertha BSC und UNION BERLIN, besuchte SKY Sport Italia gestern unseren italienischen Fußballclub.

Sie drehen eine Reportage über das Derby, das Berlin „vor und nach dem Mauerfall“, sowie der italienischen Comunity und der Wiedergeburt von CLUB ITALIA in Berlin.

Unser Präsident und Gründer vom neuen CLUB ITALIA Berlin, Mario Livolsi, hier in der Interviewvorbereitung mit Niccolo Omini für SKY Sport Italia.

Vielen DANK an den Staff von SKY Sport Milano und CLUB ITALIA, den Sponsoren, dem Cheftrainer Umberto Fabiano, seinen Jungs, sowie den jüngsten sportlichen Erfolgen von CLUB ITALIA, die das wichtige Medien Interesse überhaupt erst geweckt haben . . .